Einsatzgebiet

Mehrgeschossige Wohnanlagen in Ludwigshafen

Treppenhaus über alle Etagen, Aufzugskabine, Müllstandplatz, Kellergänge und Tiefgaragenzufahrt — und in welcher Reihenfolge das abgearbeitet wird.

In einem Wohnobjekt mit mehreren Geschossen entscheidet die Reihenfolge über das Ergebnis, nicht das Mittel. Hier steht, wie ein Durchgang abläuft und welche Nebenflächen dazugehören.

Der Durchgang beginnt im obersten Geschoss

Gearbeitet wird abwärts, zweimal in derselben Richtung: erst kehren oder saugen über alle Läufe und Podeste, danach der Nassdurchgang vom obersten Podest aus. Der Bezug am Wischgerät wird abschnittsweise gewechselt, sonst verteilt der letzte Lauf, was oben aufgenommen wurde. Der Eingangsbereich kommt zuletzt. Nasse Stufen bekommen ein Warnschild, in engen Häusern bleibt eine Seite begehbar.

Handlauf, Geländerstäbe und die Fensterbänke am Zwischenpodest

Der Handlauf wird über die volle Länge feucht abgenommen, nicht nur an den Podesten; zwischen die Geländerstäbe kommt kein Wischgerät, sie werden von Hand nachgezogen. Auf den Zwischenpodesten trocknen Staub und Kondenswasser zu einem Rand ein, deshalb gehören Fensterbank, Rahmen und Falz in den Turnus, ebenso der Heizkörper darunter. Spinnweben im Treppenauge fallen erst von oben auf.

Aufzugskabine und Türschienen

Boden, Spiegel, Bedientableau und Kabinenhandlauf werden feucht abgenommen, Edelstahl in Schliffrichtung und ohne Scheuermittel. Entscheidend ist die Laufschiene in der Türschwelle: Dort sammeln sich Sand, Streugut und Haare. Sie wird ausgebürstet und ausgesaugt, nicht nass gewischt, denn Wasser läuft in den Schacht. Auf den Etagen kommen Schachttür und Rufknopf dazu.

Müllstandplatz, Tonnen und der Weg zur Straße

Gekehrt wird der ganze Platz, auch die Fläche unter den Behältern. Der Bodenablauf bleibt frei, sonst steht nach dem Regen Wasser im Standplatz. Die Tonnenreinigung ist eine eigene Position: Innenraum ausspülen, Deckelrand, Griffleiste und Rollen mitnehmen; im Sommer entscheidet der Deckelrand darüber, ob es riecht. Anlieferung zur Straße und Rückstellung nach der Leerung vereinbaren wir zusätzlich.

Kellergang, Trockenraum, Fahrradkeller, Tiefgaragenzufahrt

Unter dem Erdgeschoss liegen die Flächen, die im Leistungsverzeichnis am häufigsten fehlen. Kellergänge werden gekehrt und in größeren Abständen feucht nachgearbeitet; Lagergut im Gang melden wir, weil es den Rettungsweg einengt. Im Trockenraum setzen sich Flusen am Lüftungsgitter fest, im Fahrradkeller bleibt Reifenabrieb zurück. An der Tiefgaragenzufahrt füllt sich die Entwässerungsrinne mit Laub und Streugut; ist sie zu, läuft das Wasser in die Garage. Abrieb braucht ein alkalisches Mittel und Einwirkzeit. Grünbewuchs an den Rampenkanten gehört zur Gartenpflege.

Generalschlüssel, Schließanlage und die Abstimmung mit dem Hausmeisterdienst

Generalschlüssel oder Transponder werden quittiert übergeben und neutral gekennzeichnet, nie mit der Objektadresse am Anhänger. Welche Türen sie öffnen, muss vorab feststehen: Kellerabgang, Trockenraum, Müllstandplatz und Tiefgarage hängen oft an eigenen Schließungen. Ebenso muss schriftlich feststehen, was der Hausmeisterdienst übernimmt und was wir, sonst bleibt genau diese Fläche liegen — mehr dazu unter Leistungen für Hausverwaltungen.

Fester Wochentag statt Kalenderwoche

Der Turnus liegt auf einem festen Wochentag, danach richten sich die Bewohner. Das Leistungsverzeichnis führt jede Position mit Intervall, getrennt nach dem, was in jeden Durchgang gehört, und dem, was seltener kommt: Treppenhausfenster, Kellerflure, Tiefgaragenzufahrt, Lichtschächte. Jeder Durchgang wird mit Datum im Objekt vermerkt; eine defekte Leuchte oder ein Wasserfleck an der Decke geht als Meldung an die Verwaltung.

Wenn Maschinen ins Haus müssen

Einscheibenmaschine und Nasssauger werden vom Fahrzeug ins Objekt getragen, dafür braucht es eine Haltefläche nahe am Eingang; Freihalten und Ankündigung laufen über die Verwaltung. Im Haus brauchen wir eine erreichbare Steckdose und eine Wasserentnahmestelle. Gearbeitet wird etagenweise, damit ein begehbarer Weg bleibt, und die Fläche trocknet ab, bevor sie freigegeben wird. Steht eine Renovierung im Treppenhaus an, gehört die Grundreinigung ans Ende der Kette.

Ausgeführt wird nach den anerkannten Regeln der Technik, für die Gebäudereinigung nach DIN 77400. Für Personen-, Sach- und Vermögensschäden besteht eine Betriebs- und Berufshaftpflichtversicherung. Vertragspartner bleibt die USC Germany UG, Albrecht-Dürer-Ring 25 in Frankenthal (Pfalz), auch wenn wir qualifizierte Nachunternehmer hinzuziehen.

Leistungsumfang

Die Positionen einer Wohnanlage, einzeln beauftragbar

Treppenläufe und Handläufe

Abwärts über alle Geschosse, Geländerstäbe von Hand.

Zwischenpodeste

Fensterbank, Rahmen und Falz, Heizkörper darunter.

Aufzug

Kabine, Schachttür je Etage, Türschiene ausgesaugt.

Müllstandplatz

Platz und Fläche unter den Behältern, Tonnen innen.

Keller und Nebenräume

Kellergänge, Trockenraum, Fahrradkeller mit Reifenabrieb.

Tiefgaragenzufahrt

Rampe und Entwässerungsrinne, Abrieb mit Einwirkzeit.

Fragen aus Wohnobjekten

Was Eigentümer und Verwalter vor dem ersten Turnus klären

In welcher Reihenfolge wird ein Treppenhaus über mehrere Etagen gereinigt?

Von oben nach unten, zweimal in derselben Richtung: erst trocken über alle Geschosse, danach nass. Wer unten beginnt, holt den Sand aus den oberen Etagen über die fertige Fläche. Der Eingangsbereich ist deshalb der letzte Abschnitt.

Gehören Aufzugskabine und Türschienen zum Durchgang?

Ja, sofern sie im Leistungsverzeichnis stehen. Die Kabine bekommt Boden, Spiegel, Bedientableau und Handlauf. Die Laufschiene in der Türschwelle wird ausgebürstet und ausgesaugt statt nass gewischt, sonst läuft Wasser in den Schacht und die Führung setzt sich zu.

Stellen Sie die Mülltonnen zur Leerung heraus und wieder zurück?

Als eigene Position ja. Dafür brauchen wir den Abfuhrkalender und eine eindeutige Kennzeichnung der Behälter, damit jede Tonne auf den richtigen Standplatz zurückkommt. Sperrmüll und Falscheinwürfe nehmen wir nicht mit, sondern melden sie.

Wie regeln Sie den Zugang bei einer Schließanlage?

Über einen quittiert übergebenen Generalschlüssel oder Transponder, neutral gekennzeichnet und ohne Objektadresse am Anhänger. Sagen Sie uns vorab, welche Türen er öffnet, damit Kellerabgang, Trockenraum und Müllstandplatz am Reinigungstag nicht verschlossen sind.

Woran erkennt die Verwaltung, dass ein Durchgang stattgefunden hat?

Der Turnus liegt auf einem festen Wochentag, jeder Durchgang wird mit Datum im Objekt vermerkt. Turnusferne Positionen führen wir getrennt. So lässt sich eine Beschwerde am Termin prüfen statt am Gedächtnis.

Was muss vor Ort bereitstehen, wenn eine Grundreinigung mit Maschinen ansteht?

Eine Haltefläche nahe am Eingang, damit Einscheibenmaschine und Nasssauger vom Fahrzeug ins Objekt kommen, dazu eine erreichbare Steckdose und eine Wasserentnahmestelle. Das Freihalten und die Ankündigung an die Bewohner laufen über die Verwaltung.

Objekt in Ludwigshafen durchsprechen

Nennen Sie Geschosszahl, Aufzug, Nebenflächen und Wochentag — daraus wird ein Leistungsverzeichnis im Klartext.